Können Stammzellen bei Schlaganfall helfen? JCR Pharma setzt auf Stammzellen aus der Zahnpulpa.

JCR Pharma hat seit 2015 die Zulassung für ein mesenchymales Stammzellpräparat im japanischen Markt erhalten (TemCellHS). Es wird aus Knochenmark gewonnen und verhindert die Immunabwehr bei Knochenmarkstransplantationen. Die Behandlung eines Erwachsenen kostet über 100.000 €. Durch Arbeiten der Advanced Cell Technology and Engineering Ltd. (ACTE) hat sich nun herausgestellt, daß die Zahnpulpa ein noch viel besseres Reservoir an mesenchymalen Stammzellen bietet. ACTE arbeitet mit Dutzenden von Zahnkliniken in Japan zusammen, sammelt Milchzähne von Kindern und extrahierte Zähne von Erwachsenen, und hat daraus eine umfangreiche Sammlung von Stammzellen aus der Zahnpulpa angelegt, deren immunologische Signatur bereits 76 % der japanischen Bevölkerung abdeckt. JCR Pharma will aus Stammzellen der Zahnpulpa nun ein Präparat entwickeln (Code JTR-161, allogen), das bei Schlaganfällen intravenös verabreicht werden kann, die Blut-Hirn-Schranke passiert und im geschädigten Hirnbereich neuroprotektiv, ,immunmodulierend und angiogenetisch wirkt. Klinische Untersuchungen sind bereits für 2018 geplant. Partner ist Teijin Ltd.

https://www.acte-group.com

https://www.jcrpharm.co.jp/en/site/en/biopharmaceutical/product.html

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