Als Lichtquelle dient dabei ein im mittleren Infrarot arbeitender Festkörper-Laser (Ytterbium-dotiertes Ittrium) mit optisch parametrischer Oszillation, dessen Licht von der Aldehyd-Gruppe der Glucose weit stärker als von den Hydroxylgruppen des Wassers oder von Alkoholen absorbiert wird. Die Empfindlichkeit und Präzision dieser von Koichi YAMAKAWA bereits 2015 beschriebenen Technologie konnte seither gerätetechnisch soweit optimiert werden, daß die in einem ISO-Standard festgelegte Meßgenauigkeit erreicht wird. Im Rahmen der START-Initiative des japanischen Wissenschaftsministeriums MEXT versucht nun das Unternehmen Light Touch Technology Co. in Osaka, ein spin-off der Kansai Optical Science Laboratories, das Gerät zur Marktreife zu entwickeln. Das potenzielle Marktvolumen wird mit über 100 Mrd. Yen (ca. 8 Mrd. €) allein in Japan beziffert.

https://www.nikkei.com/article/DGXMZO20291970T20C17A8000000/