Im landarmen, technologisch hochgerüsteten Japan hat die „vertikale Landwirtschaft“ mit über 150 „Pflanzenfabriken“ bereits Fuß gefasst. Dort werden in hydroponischer Kultur unter LED-Licht und bei streng regulierter Temperatur und Luftfeuchtigkeit Salate, Erdbeeren, Gemüsepflanzen und Gewürze über 365 Tage im Jahr hergestellt. Der wichtigste Vorteil wird in hohen Erträgen bei gleichbleibender Qualität gesehen. Der nächste Schritt besteht nun im überalternden Japan im Einsatz von Robotern und künstlicher Intelligenz (AI) zur Optimierung der Abläufe. Die Utsunomiya University arbeitet dazu bereits mit 10 Partnern aus den Bereichen Robotics, IT und Anlagenbau zusammen. Auch die Universität Tsukuba hat gerade veröffentlicht, daß sie ihre Kompetenz auf dem Gebiet der pflanzlichen Gentechnik und beim genome editing mit ihrem know-how bei der Entwicklung von Robotern und künstlicher Intelligenz in einem „AI-Robot Greenhouse-Konsortium“ mit industrieller Beteiligung zusammenfassen will.

https://www.nikkan.co.jp/articles/view/00416925
https://bio.nikkeibp.co.jp/atcl/news/p1/17/08/18/03101/